Vor-Ort-Termin und digitales Aufmaß
Am Anfang steht ein persönlicher Termin bei Ihnen. Ihr Ansprechpartner bespricht die aktuelle Beleuchtung, Ihre Anforderungen und Wünsche und die Abläufe im Betrieb: Schichten, Stoßzeiten, Bereiche, die nie ausfallen dürfen. Danach folgt das Aufmaß. Wir erfassen Räume, Deckenhöhen, Regale, Maschinen und vorhandene Leuchten, auf Wunsch präzise per Laserscan. Licht- und Farbmessungen zeigen, wo die Beleuchtung heute steht. Wir prüfen außerdem, ob eine Lichtsteuerung in Ihre vorhandene Gebäude- oder IT-Technik eingebunden werden kann. Aus diesen Daten entstehen Lichtplanung und Wirtschaftlichkeitsberechnung. Je genauer sie sind, desto genauer werden Planung und Angebot.
Lichtplanung und Teststellung
Die Lichtplanung berücksichtigt die Technischen Regeln für Arbeitsstätten (ASR) und die Sehaufgabe in jedem Bereich, von der Produktionshalle bis zum Pausenraum. Sie zeigt, welche Leuchten wo hängen, welche Beleuchtungsstärke erreicht wird und wie gesteuert wird. Auf Wunsch prüfen Sie die Planung in einer Teststellung: Wir installieren die geplanten Leuchten probeweise neben den Altleuchten. So sehen Sie Ausleuchtung und Blendung im echten Raum, bevor die ganze Fläche umgerüstet wird. Gleichzeitig prüfen wir die Lösung selbst noch einmal und passen sie an, wenn nötig. Danach erhalten Sie das Mietangebot mit der Laufzeit Ihrer Wahl.
Montageplanung: wer, wann, womit
Nach Vertragsabschluss übernehmen wir das komplette Projektmanagement. Wir bestellen alle technischen Komponenten, auch Verkabelung und Kleinteile. Wir beauftragen die nötigen Elektrofachbetriebe und organisieren Sonderwerkzeug wie Steiger oder Industriekletterausrüstung. Gemeinsam mit Ihnen legen wir die Reihenfolge der Bereiche und die Zeitfenster fest, zum Beispiel Halle für Halle oder Gasse für Gasse, in Schichtpausen, nachts oder am Wochenende. Während des gesamten Projekts haben Sie einen festen Ansprechpartner, der Termine, Gewerke und Fragen bündelt. Auf Wunsch beauftragen wir auch Ihren bevorzugten Elektrofachbetrieb mit der Installation.
Montage im laufenden Betrieb
Umgerüstet wird abschnittsweise. Ein Bereich wird gesperrt oder in einer ruhigen Zeit bearbeitet, die übrigen Bereiche arbeiten weiter. Alte Leuchten werden demontiert, neue montiert, angeschlossen und geprüft, bevor der nächste Abschnitt folgt. So bleibt der Eingriff in Ihre Abläufe klein. Beispiel aus der Praxis: Bei Logaer Maschinenbau, einem Zulieferer der Windkraftbranche, wurden vier Werkshallen im laufenden Betrieb innerhalb von zwei Wochen mit LED-Industrieleuchten ausgestattet. Die eigene Investition des Kunden im Mietmodell: 0 Euro. Wie lange ein Projekt bei Ihnen dauert, hängt von Fläche, Höhe, Zugänglichkeit und den verfügbaren Zeitfenstern ab. Das legen wir in der Montageplanung fest.
Abnahme, Einweisung, Entsorgung
Nach der Montage folgen die kaufmännische und die technische Abnahme vor Ort. Sie erhalten eine technische Dokumentation der Anlage, und wir weisen Ihre Mitarbeiter ein, etwa in die Bedienung der Lichtsteuerung. Die Altanlage entsorgen wir fachgerecht. Das ist wichtig, denn Leuchtstofflampen enthalten Quecksilber. Auf Wunsch erhalten Sie nach der Abnahme eine schriftliche Bestätigung, die den Beginn der Stromeinsparung und die durch das Projekt erreichte CO₂-Einsparung ausweist. Mit der Inbetriebnahme beginnt die feste Monatsmiete. Wird in Abschnitten umgerüstet, können bereits genutzte Abschnitte anteilig berechnet werden, die Einzelheiten regelt Ihr Mietvertrag.
Nach der Umrüstung
Ob die neue Anlage die geplanten Werte erreicht, lässt sich messen. Die ASR A3.4 schreibt für orientierende Messungen Beleuchtungsstärkemessgeräte vor, die mindestens der Klasse C nach DIN 5035 Teil 6 entsprechen. In Räumen mit Tageslicht wird bei Dunkelheit gemessen oder die Differenz aus Messungen mit und ohne künstliche Beleuchtung gebildet. Im Betrieb bleibt Ihr Ansprechpartner zuständig. Fällt eine Leuchte aus, reparieren oder tauschen wir sie im Rahmen der Produktgarantie über die gesamte Mietlaufzeit. Ändern sich Abläufe oder Nutzung, passen wir Beleuchtung und Steuerung an, denn die ASR verlangt, die Beleuchtung bei geänderten Tätigkeiten zu überprüfen.